Du kennst mich – du weißt, wer ich bin.
Du weißt, wer ich war und wer ich sein will.
Du fragst, ob ich mich kenne und ob ich mich selbst benenne.
Du hörst, was ich sage, und weißt, dass ich weine.

Du redest mit mir und singst immer mit mir.
Du erzählst von mir und davon, wie ich bin – mit dir.
Du kennst mich: mal zu viel, mal nie genug.
Doch du weißt, ich bin gefunden – und nicht gesucht.

Auch ich kenne dich – oder hab’s zumindest versucht.
Etwas dazwischen sein: nicht zu viel und nicht nie genug.
Verzeih mir, wenn’s nicht immer klappt – du kennst mich.
Vertrau mir, wenn du bangst – denn auch ich kenne dich.