Zwischen Poesie und Müll,
Selbstverwirklichung und Leugnung,
liegt ein Funken Hoffnung.
Es brennt, was alle am Leben hält –
fegefeuerartig, lungenerstickend,
Schlag um Schlag pochend, dann bebend.
Gesammelt in einem Käfig, rund, ganz weit oben.
Zunächst demokratisch, später korrupt
steigern sich Gefühle und pendeln zum Schluss.
Fliegend, rennend in alle Richtungen –
anarchistisch frei im Sinne des Wortes.
Übrig bleiben: Überreste eines sentimentalen Mordes.
Sentimentale Morde, Poesie, Müll,
Selbstverwirklichung oder Leugnung.
Nenn es, wie du willst – es liegt da drin: der Funken Hoffnung.
