Sie rannten so schnell sie konnten. Äste schlugen ihnen ins Gesicht, während der Wald immer dichter und dichter wurde. Plötzlich lag eine kleine Lichtung mit einem Mauerstück vor ihnen. Das kurze Mauerstück war komplett mit Efeu überwachsen. Sie rannten um die Mauer herum auf die andere Seite, wo sie eine grüne Tür bemerkten.

Hinter ihnen hörten sie, wie die Bäume knarrend umfielen und den Boden zum Beben brachten. Sie rissen die Tür auf, stürzten hinein und schlossen sie hastig hinter sich. Keuchend lehnten sie sich mit dem Rücken gegen die Tür und lauschten. Es war still.

Ihre Herzen schlugen mit aller Kraft gegen ihre Rippen, dass das Pochen den ganzen Raum erfüllte. Das schwache Licht der Fackel neben der Tür erschwerte es, wirklich etwas zu erkennen, doch die Tür auf der anderen Seite des Raumes war deutlich sichtbar. Der Raum wirkte leer und kühl, und diese Kälte breitete sich schnell auf ihre Körper aus.

Sie rannten zur anderen Tür und traten in den nächsten Raum. Es war ein weiterer Raum mit derselben Art Tür. Nach dem siebzehnten Raum und der siebzehnten Tür fiel es ihnen auf: Sie waren siebzehn Jahre jünger geworden. Panik breitete sich aus.

Als sie die Tür, aus der sie gekommen waren, öffneten, war dahinter eine Mauer mit Efeu-Blättern. Sie drehten sich um und sahen wieder die Tür auf der anderen Seite des Raumes. Ohne Wahl öffneten sie eine Tür nach der anderen.

Als sie durch die letzte Tür liefen, fanden sie sich am Boden wieder. Nicht mehr wirklich denkend, sahen sie anstatt einer Tür eine Öffnung, aus der warmes Licht in den Raum strahlte. Die zwei Babys, fasziniert vom Licht, krabbelten hinein.