Das Jung-Portal

Sie rannten so schnell sie konnten. Äste schlugen ihnen ins Gesicht, während der Wald immer dichter und dichter wurde. Plötzlich lag eine kleine Lichtung mit einem Mauerstück vor ihnen. Das kurze Mauerstück war komplett mit Efeu überwachsen. Sie rannten um die Mauer herum auf die andere Seite, wo sie eine grüne Tür bemerkten.

Hinter ihnen hörten sie, wie die Bäume knarrend umfielen und den Boden zum Beben brachten. Sie rissen die Tür auf, stürzten hinein und schlossen sie hastig hinter sich. Keuchend lehnten sie sich mit dem Rücken gegen die Tür und lauschten. Es war still.

Ihre Herzen schlugen mit aller Kraft gegen ihre Rippen, dass das Pochen den ganzen Raum erfüllte. Das schwache Licht der Fackel neben der Tür erschwerte es, wirklich etwas zu erkennen, doch die Tür auf der anderen Seite des Raumes war deutlich sichtbar. Der Raum wirkte leer und kühl, und diese Kälte breitete sich schnell auf ihre Körper aus.

Sie rannten zur anderen Tür und traten in den nächsten Raum. Es war ein weiterer Raum mit derselben Art Tür. Nach dem siebzehnten Raum und der siebzehnten Tür fiel es ihnen auf: Sie waren siebzehn Jahre jünger geworden. Panik breitete sich aus.

Als sie die Tür, aus der sie gekommen waren, öffneten, war dahinter eine Mauer mit Efeu-Blättern. Sie drehten sich um und sahen wieder die Tür auf der anderen Seite des Raumes. Ohne Wahl öffneten sie eine Tür nach der anderen.

Als sie durch die letzte Tür liefen, fanden sie sich am Boden wieder. Nicht mehr wirklich denkend, sahen sie anstatt einer Tür eine Öffnung, aus der warmes Licht in den Raum strahlte. Die zwei Babys, fasziniert vom Licht, krabbelten hinein.

Ein kleiner Makel

Der Dienstag, der mich schon seit zwei Wochen nervös machte, begrüßte mich mit Sonne und Schreien aus den Straßen. Auf dem Balkon trank ich meinen Doppio und zündete mir eine Kippe an. Der kühle Frühlingsmorgen machte sich in der Magengegend als dumpfe Leichtigkeit bemerkbar.

Für die Sexarbeiterinnen von der Langstraße war jetzt langsam Feierabend. Mich hatte es nie gestört, dass sie ihre Arbeit in meinem Quartier verrichteten. Ich konnte mich aber nie daran gewöhnen, dass sie untereinander nie mit normaler Lautstärke sprechen konnten. An Wochenenden im Sommer war es besonders schlimm: Das Fenster offen, um nicht an einem Hitzeschlag zu sterben, zwang einen, ihren Gesprächen bis in die Früh zu lauschen.

Es gab auch den Freak der Langstraße. Er war wie ein Kind, das durch eine Schar Tauben rannte und sie verscheuchte. Jeder machte sofort einen großen Bogen um ihn.

Ich lief zum Limmatplatz, wo ich auf das Tram wartete. Diese Haltestelle war für manche wie ein Zuhause. Unzählige Obdachlose hielten sich dort auf. Zwischen gestressten Leuten mit Schlips, hippen Gästen vom Kaffee Lang und leeren Hülsen lagen sie da. Die großen Fensterscheiben des Kiosks waren mit Werbeplakaten zugeklebt. Eine davon war eingeschlagen. Man sah kaum hinein, was vermutlich Absicht war. Denn zu sehen wären nur Obdachlose, die sich ihr neun-Uhr-Bier gönnten.

Vor Monaten hatte ich mich mit einem unterhalten. Er hatte zwar das Glück zu leben und machte den Umständen entsprechend einen relativ gesunden Eindruck, doch Glück an sich war ihm fremd geworden. Er hatte vergessen, dass Glück in kleinen Mengen kommt – in schüchternen Schüben. Eine trockene Zeitung, die ihm unter seinem zerschlissenen Shirt Wärme spendete. Eine halb gerauchte Zigarette, die seine unterkühlte Lunge füllte und ihn für einen kurzen Moment leichter werden ließ.

Ich sah denselben Mann dort liegen. Ich schaute ihm in die Augen, doch er erkannte mich nicht. Ich griff in meiner Hosentasche nach ein paar Münzen und warf sie in den Kaffeebecher mit der Aufschrift „Laura“, der vor ihm stand, und stieg in die Nummer 4 ein.

Ich hatte einen Termin mit Emma, der Zwillingsschwester meiner Freundin. Seit Jahren hatte ich sie nicht gesehen. Sie arbeitete an der Grundschule Pfingstweid, wo sie in der Schulleitung tätig ist. Emma hatte mein Büro mit der Schulerweiterung beauftragt, und ich machte die erste Begehung des Bauplatzes – ein komplexes Projekt.

Doch sie war es, die mich nervös machte. Aus der Lautsprecheranlage kündigte die Frauenstimme im üblichen monotonen Ton die nächste Haltestelle an: „Technopark“.

Der Kreis 5 zeigt sich hier von einer ganz anderen Seite. In diesem Dickicht aus großen Häusern steht eine kleine Grundschule, die mittlerweile zu klein ist, um die Kids aus den luxuriösen Wohntürmen aufzunehmen. Direkt dahinter war der Zirkus Knie am Einrichten. In ein paar Tagen sollte die Manege frei sein für all die Akrobatinnen und Clowns.

Der Zuckerwatten-Tom machte hier das Geschäft seines Lebens. Toms zuckersüße Zuckerwatte – sein Stand direkt neben der Schule. Es war gerade Pause. Alle Kinder rannten umher, spielten und machten sich mit einem Zuckerschock für die nächste Lektion bereit.

Ich kenne Emma seit wir fünf Jahre alt sind und sie mir im Kindergarten einen sehr leckeren Lufttee zubereitete. Seit fast fünf Jahren bin ich mit ihrer Zwillingsschwester in einer Beziehung. Die beiden haben sich auseinandergelebt, und seit Ende der Grundschule habe ich sie nie mehr gesehen.

Als wir uns dann auf dem Schulhof sahen, wurde mir wieder klar, dass sie zwar genauso aussah wie meine Freundin, doch das große Muttermal auf der linken Wange machte den großen Unterschied. Sie war wunderschön.

Wir begrüßten uns, und gleichzeitig hörte man die Pausenglocke. Sie zuckte kurz zusammen und drückte meine Hand noch fester. Die Kinder stürmten durch den Haupteingang zurück in die Schule.

„Ich mag die Pausenglocke nicht“, sagte sie. „Ich habe dem Hausmeister schon tausendmal gesagt, er soll sie austauschen.“

„Mich erinnert sie an die Pausenglocke, als wir zusammen in der Schule waren“, erwiderte ich.

Wir saßen in der Mensa und sprachen über das Projekt. Kurze Zeit später breitete sich das Thema der Vergangenheit zwischen uns aus. Es wurde regelrecht auf dem Tisch ausgewalzt, sodass am Ende der Unterhaltung sichtbare Spuren zurückbleiben würden.

Sie erzählte mir mit erschreckendem Detaillierungsgrad, wie sie sich während der Schulzeit gefühlt hatte. Nach außen hin hatte sie es nie wirklich gezeigt. Man hätte meinen können, sie sei zufrieden, so alleine. Sie berichtete, wie sie das Alleinsein mit sich selbst versöhnt hatte, wie es sie zu einer selbstbewussten Frau gemacht hatte.

Sie erzählte auch, wie viele Typen sie schon gehabt hatte und dass keiner mehr Eier gehabt hätte als sie. Sie wirkte glücklich.

Doch in ihren Augen konnte ich einen Schleier sehen, der es nicht zuließ, tiefer in sie hineinzuschauen.

Sie fragte mich nach Marie, mit vorgespieltem Interesse.

„Stell dir vor, ich hätte dieses Muttermal nicht, dann hättest du die Qual der Wahl gehabt“, sagte sie und schmunzelte.

Marie war überaus beliebt. Sie war zwar schlechter in der Schule, aber alle mochten sie. Sie konnte alle in ihren Bann ziehen. Auf den Lorbeeren ausruhen trifft ziemlich genau auf sie zu. Marie, meine Freundin, die nichts aus sich gemacht hat.

„Hätte Emma doch dieses Muttermal nicht gehabt“, dachte ich. Dieser Gedanke überraschte mich, und ich spürte, wie meine Hände feucht wurden. Kinder sind so süß und lieb und können zugleich die bösesten Geschöpfe der Erde sein, dachte ich.

Es war still, und mein starrer Blick begann zu verschwimmen, als Emma ihre Hand auf meine legte und fragte, ob ich noch eine Frage hätte.

Ich schaute zu ihr und wusste für einen Moment nicht mehr, weshalb wir uns überhaupt getroffen hatten. Ich zog meine Hand unter ihrer hervor, stand auf, packte mein schwarzes Notizbuch, dessen Seiten unbefriedigend leer blieben, verabschiedete mich und ging Richtung Ausgang.

Kurz vor den Türen drehte ich mich noch einmal um.

„Wo sind die Toiletten?“, rief ich.

Sie zeigte in die Richtung. Mir war heiß, und ich merkte, wie sich mein Shirt unter den Achseln feucht anfühlte. Ich hielt mich am Waschbecken fest und schaute in den Spiegel.

Ich fragte mich, wie mein Zwilling wäre. Würde uns auch nur ein kleiner Makel unterscheiden?

Zu Hause angekommen sah ich Marie auf der Couch sitzen. Dass sie ein Zwilling ist, wurde mir erst jetzt wieder bewusst. Ich setzte mich neben sie. Sie hatte mich kaum wahrgenommen. Wenn sie fernsah, war sie komplett versunken in ihre Sitcoms.

Sie saß links neben mir, wie Emma heute beim Meeting. Während der ganzen Zeit war das Muttermal meinem Blick verborgen. Und wenn ich Marie jetzt so ansah, konnte man meinen, sie sei ihre Zwillingsschwester.

Ich hatte ihr nicht erzählt, dass ich Emma treffen würde.

Ich rief nach ihr, worauf sie den Kopf zu mir drehte.

Und dann hatte ich plötzlich Hoffnung. Hoffnung, ein Muttermal zu sehen.

Vogelkacke

Ein ganz normaler Tag. Ich drehe mir auf einer Parkbank eine Zigarette und lasse die Sonne meine große Nase bräunen. Wie so oft sind im Tabakbeutel nur noch diese verdammten Tabakkrümel – die, die wieder aus dem Papier fallen, sobald die Zigarette im Mund steckt.

Man könnte meinen, das Wetter könnte sich weniger um meine Tabakkrümel scheren. Sicher ist aber, dass da eine tiefe Verbindung besteht. Sei es drinnen oder draußen. Sobald ich den Beutel in der Hand halte, begibt sich der Wind auf seine leisen Wanderungen.

Nun ja, irgendwie schaffe ich es, die an der Spitze zusammengedrückte Zigarette anzuzünden und kann mich gedanklich der Sonne zuwenden.

An diesem Frühlingstag wird einem die Paarungslust der Menschen regelrecht ins Gesicht gerieben. Die Wiese vor mir ist voll von ihnen. Die Männchen zeigen ihre Masse, die auf ihren Knochen liegt – die geformte Masse wohlgemerkt. Beeindruckte und unbeeindruckte Weibchen wirren umher. Letztendlich kommt dennoch niemand zusammen.

Die Ansprechbarriere lässt sich einfach nicht überwinden. Stattdessen zückt man das Smartphone und hofft, jene Person in Apps zu finden. Ein GIF als Anmachspruch reicht – und schon bald läuten die Glocken.

Die Vögel zwitschern und lassen so selbstverständlich wie wir atmen ihre Scheiße fallen. Die, die Aufmerksamkeit suchen, fangen sie dann mit Freude auf. Anscheinend bringt das Glück.

Ich konnte nie wirklich verstehen, warum es Glück bringen soll, wenn man angeschissen wird. Scheiße bleibt Scheiße, egal wie sie aussieht und von wo sie kommt. Diese Glücksmomente werden dann in einer dümmlichen, sexy Pose fotografisch festgehalten. Beim nächsten Match dankt man der Vogelkacke.

Der Frühling ist doch wunderbar.

Der erste Tag nach dem letzten

Vierundsiebzig Tage sind vergangen, seit er am ersten hängen geblieben ist. Am ersten, der der letzte war.
Der Pinsel streicht über den Stoff. Immer und immer wieder, mit einer Pause dazwischen, streicht er darüber. Eine Pause, um zu verschnaufen, sich zu besinnen, wie der nächste Pinselstrich sein soll? Nein. Bloß, um wieder Farbe aufzunehmen.

Das Licht, viergeteilt durch die Fenstersprossen, fällt konzentriert auf den Fußboden. Blau und Rot leuchtet diese Stelle. Staub und Fusel schweben durch den Raum und lassen die Lichtstrahlen zu Körpern werden. Man wagt es kaum, durch sie hindurchzugehen.
Nichts steht in dem Raum außer einer weißen Leinwand, die an den verdreckten und abbröckelnden Putz gelehnt ist. Mit einem großzügigen Abstand zur Leinwand steht ein Tisch im Schatten des Raumes. Ein einziger Pinsel liegt da, neben ein paar Farbtuben und den Farbkleksen, die hier und da zusammengewachsen und in ihrer Mitte einen neuen Farbton erzeugt haben. Doch anders als der weiße Farbklecks sind alle anderen in ihrer verschmierten Form versteinert.

Wieder drückt er weiße Farbe aus der Tube, auf die ausgetrocknete weiße Farbe vom letzten Tag, und verrührt sie mit dem Pinsel, bis sie die richtige Konsistenz hat. Bevor er zum neuen Strich ausholt, betrachtet er das Bild von weitem. Es ist weiß. Man sieht die Pinselstriche bei genauerem Hinsehen und auch die täglichen Schichten der Farbe. Es ist kein Gegenstand, den er abmalt. Auch keine Landschaft, und es ist kein Porträt. Nach ein paar weiteren Strichen und Flächen steht er wie jeden Abend mit genügend Abstand – als ob es ihn angreifen könnte – davor und starrt darauf. Er war sich sicher, dass jeder Pinselstrich perfekt gesessen hat. Doch irgendetwas war anders als das, was er vor Augen hatte.

In diesen Momenten scheint es, als könne er sehen, wie sich die Lichtkörper bewegen. Immer weiter die Wand hinauf wandern sie. Die Dunkelheit verschlingt das Licht nach und nach, bis es komplett verschwunden ist. Stille und Unbehagen breiten sich aus. Unbehagen, allein mit dem Bild in diesem Raum zu sein.
In dieser Dunkelheit ist das Gemälde plötzlich nicht mehr weiß, und er erkennt nichts mehr darin.
Doch in dieser alles umschlingenden Dunkelheit wird das Bild vor seinen Augen wieder klarer und klarer.
Bevor er genau sehen kann, was erscheint, beginnt es zu regnen.

Die Farben sammeln sich in Tropfen, und die Schwerkraft erledigt den Rest. Unaufhaltsam rennen sie alle nach unten, als würde sie etwas jagen. Manche bleiben auf halber Strecke stehen und werden dann doch von einem anderen Tropfen mitgerissen. Jeder Tropfen trägt etwas mit sich – ein wenig Farbe, ein Rucksack voller Vergangenem. Und Tropfen für Tropfen wird abgetragen, was war, bis am Ende nichts mehr übrig ist.

Die Lichtkörper dringen wieder in den Raum, worauf er allmählich aufwacht. Wischt seine Augen trocken und greift wieder nach Pinsel und Tube. Er fährt fort am fünfundsiebzigsten Tag und malt, was nicht gemalt werden kann.

Makeup

Die Temperaturen fallen drastisch, und plötzlich liegt der versiffte Stadtboden unter etwas völlig Unbeflecktem. In einer Farbe, gemischt aus allen nur erdenklichen Farben des Lichts. So rein wie ein neugeborenes Kind zieht sie alle Blicke auf sich und bedeckt jede Fläche. Unsichtbar, doch dennoch da, liegt der versiffte Stadtboden darunter.

Jeglicher Eigenschaft beraubt, ist er stumm, sauber, kalt und bemalbar. Die weiße Fläche scheint so grenzenlos wie eine Prärie – und doch liegt sie mitten in der Stadt. Ein Drang, sich endlich frei zu bewegen, wächst im Körper. Ohne zu zögern tritt man auf das weiße Unberührte. Wie auf einem leeren Blatt Papier beginnt man, Spuren zu hinterlassen. Doch immer wieder legt sich neuer Schnee auf die gemalten Spuren. Einige werden für immer verschluckt, andere bleiben als schüchterner Abdruck zurück.

Doch wie alles auf dieser Erde schreitet auch die Zeit für den Schnee voran. Schließlich muss er sich dem Lauf der Dinge ergeben. Der versiffte Stadtboden gewinnt an Wärme und holt sich langsam seine Eigenschaften zurück. An einem Tag schließlich strahlt er wieder in seiner dreckigsten Versifftheit und schließt alle erneut in seine Grenzen ein.

Summer of ’69

Es war damals im Summer of ’69. Eigentlich der Sommer ’18, nur hatte der noch nicht so einen guten Beiklang. Das waren die Tage, an denen die Türschwelle mit einem lässigen Sprung zurückgelassen wurde und sie eine Unzahl hastig zugeschlagener Türen abfangen musste. Ein rascher Blick in den Briefkasten, um mit gutem Gewissen die darin liegenden Rechnungen mit dem ersten Schluck eiskalten Biers zu vergessen. Die kalte Luft am Morgen heizte sich tagsüber so auf, dass die Stadt am späten Nachmittag in einem Gelbstich erstrahlte. Da lief man so durch die Korridore der Stadt, als wären sie die eigenen vier Wände. Drinnen an der Bar ein Bier bestellt, setzten wir uns nach draußen an die Fassade des Hauses. Die Wärme, die sie durch den Tag aufgenommen hatte, strahlte sie nun mit voller Wucht auf unsere bereits verschwitzten Körper.

Diese Biergespräche hatten ja immer etwas euphorisch Unpräzises. Man will sich ja nicht festlegen, falls man die Ideen im nüchternen Zustand doch nicht mehr so glatt finden sollte. Die Euphorie galt den geplanten Reisen in so angenehm temporäre Städte. Zurückkommen sollte ja doch eine Option bleiben.

In diesem Summer of ’69 sollte alles so temporär und schnell sein, wie es nur ging. Wir nannten jeden Sommer so, weil jeder Sommer erst im Laufe der Zeit seinen begleitenden negativen Beiklang ablegt und einen positiv klingenden etabliert. Alles sollte schnell sein, um möglichst viel aufzunehmen.

Nichts davon sollte fotografisch dokumentiert werden. Ein Sommer, der Gefahr lief, wie ein zerfetztes Shirt eines Obdachlosen, das schon zu viel erlebt hat, in Erinnerung zu bleiben.